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Reicht es, wenn der Wurm dem Fisch schmeckt?

Eine kontroversielle Sicht auf das Thema Werbung bot gestern die Österreichische Marketing-Gesellschaft gemeinsam mit ihrem Sponsor Österreichische Post AG.

In der ÖMG Business Lounge präsentierte Mag. Thomas Schwabl, marketagent.com, die Ergebnisse zweier Marktstudien. Er beleuchtete das Spannungsfeld zwischen dem Absender und dem Empfänger einer Werbebotschaft aus dem Blickwinkel beider Beteiligter, der Fokus lag auf dem Werbemittel Prospekt.
Fazit der Ausführungen war, der Prospekt ist aus bestimmten Branchen nicht mehr weg zu denken. Vor allem der Handel bedient sich dieser Werbeform mit großem Erfolg. Der Prospekt wirkt sehr gut zur Auslösung eines Kaufaktes beim Empfänger, für Imageaufbau und -pflege eignet er sich weniger. Verantwortliche in Kommunikation und Marketing, also die Absender, schätzen am Prospekt, dass er informativ und gut für Preisangebote ist. Als negativ bezeichnen sie die Fülle an Prospekten und Flugblättern, mit denen die Konsumenten zugeschüttet werden.

Die Empfänger spricht der Prospekt als Werbeform sehr stark an, nur übertroffen von TV. Sie nutzen ihn bei konkreter Angebotsauswahl am häufigsten von allen Werbemitteln. Auffallend ist, dass die Sympathiewerte zwischen den Marketing-Entscheidern und den Konsumenten stark divergieren. Nur 13% der Marketingleute halten den Prospekt für sympathisch, während ihn 50% der Kunden sympathisch finden. Zu Streuung und Erreichbarkeit der Zielpersonen stellte Friedrich Kern, Marketingleiter Infomail der Post AG, treffend fest: “Ich muss den Wurm dorthin halten, wo der Fisch unterwegs ist”.

In der traumhaften Location des k47 mit Blick über Wien diskutierten angeregt Ingrid Vogl, Wiener Stadtwerke, Harald Rametsteiner, Österr. Post AG, Roland Motschiunig, Nestlé Cereal Partners, Alexandra Vetrovsky-Brychta, Schober Information Group, Andreas Janzek, Kleine Zeitung, Jürgen Polterauer, Dialogschmiede, Anita Hörburger, News Verlagsgruppe, Verena Heger, DIVA, Karl Heinz Müller, Urlaubsspezialisten, Corinna Streibart, Palmers, Raphaela Vallon-Sattler, McCann-Erickson, Peter Morawetz, MedienManager, Gustav Eder-Neuhauser, EuroRSCG, und viele andere.

Der Vorstand der ÖMG war vertreten durch Peter Drobil, Päsident, Gabriele Stanek, Vizepräsidentin, Hans Bauernfeind und Christian Spath, Vorstandsmitglieder und Eleonora Janotta, Generalsekretärin.

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