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L`amour fou oder Quench-Marketing!

Wie führen Sie Ihre Marken? Nach dem Prinzip der bedingungslosen, laufend aufs Neue entflammenden Liebe oder nach dem beliebten Prinzip des Quench-Marketings? Bei Zweiterem wird es immer öfter passieren, dass Ihre Kunden zu einer Handelsmarke greifen. Weil wir ein Prinzip im Marketing als zentrale Kraft etabliert haben, das wir BENCHMARKING nennen. Das ich als QUENCH-MARKETING verdamme, weil es dazu führt, dass Heerscharen von Beratern durch die Lande ziehen und uns die Unterschiede zwischen unseren Marken als ENTWICKLUNGSPOTENTIAL erklären.

Fazit: wir QUENCHEN, ERSTICKEN alle Unterschiede und unser FOCUS liegt damit auf UNSERER KONKURRENZ, nicht mehr auf unseren Kunden, auf unseren Stärken und unseren Einzigartigkeiten.

“Allen Menschen Recht getan, ist eine Kunst die niemand kann!” sagt ein altes Sprichwort. Wo sind die Marken mit Ecken und Kanten, wo die Marken die polarisieren? Wo gibt es noch Originale?
Das Egalisieren der Vielfalt, mit dem wir auf die vernetzte Welt reagieren, oder dieses Mehr an Kontrolle durch neue Technologien reduziert den Kunden auf sein Konsumenten-Profil, das in seiner Endversion dann “Eins-zu-eins-Marketing” genannt wird.

Um Marken zu spannenden Objekten der Begierde in unserer sozialen Interaktion zu machen, brauchen diese scharfe Profile. Wir brauchen neue Dimensionen in der Marken-Führung, die komplex ablaufen, aber relativ einfach zu bedienen sind. Die Trinergetik, die aus der systemischen Psychologie kommt, hat schon in schwierigen persönlichen und organisatorischen Fragen Lösungen ermöglich. Sie zeigt Markenbewegungen in einer völlig neuen, einfachen Form. Wir erkennen, dass es bei jeder Marke eine klassische Bewegung gibt, wie eine Falle, in die wir tappen, wenn wir nicht bewusst gegensteuern. Ansonsten driftet jede Marke sehr rasch in die Ecke der Ökonomie und nicht zur musischen Innovation. So wie Mercedes aus dem lustigen SMART-Stadtflitzer ein seriöses Auto machen wollte! Genau das ist ja gerade mit dem Smart fourfour passiert.

Verwenden Sie Benchmarking für eine Standort-Bestimmung, aber nicht um Ihre Marke nachhaltig einzigartig zu machen! Die Zeiten, wo wir uns aus Nachbars Garten Anregungen geholt haben, um unseren eigenen schöner, größer, toller zu gestalten, sollten endgültig vorbei sein!

L´amour fou und nicht Quench-Markting!! Oder haben wir verlernt, bedingungslos zu lieben?

Dr. Manfred F. Berger
FCB Retail Werbe- & Consulting GmbH
mberger@fcb.at

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