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Das ÖMG Mentoring Programm

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Die ÖMG lud am 10.3.2011 zur Abschluss-Veranstaltung des ÖMG Mentoring Programmes 2010 und zum Kick-Off 2011.

„Tell me and I forget, teach me and I remember, involve me and I learn!“ (Benjamin Franklin).

So startete Klement Cabana, Initiator des Mentoring Programmes und ÖMG-Vorstandsmitglied, nach der Begrüßungsrede von Peter Drobil, Präsident ÖMG, seine Einleitung zum Programm.

Weiter zitierte Cabana Shu Ching, Verfasser von „Das Buch der Geschichte. Heilige Bücher des Ostens“: „Wer sich einen weisen Ratgeber sucht, wird über die große Weite unter dem Himmel herrschen. Wer sich rühmt, größer zu sein als andere, wird geringer. Wer bereit ist, von anderen zu lernen, wird größer. Wer sich nur um sich selber dreht, wird gedemütigt und klein werden.“

Die Österreichische Marketing-Gesellschaft hat es sich grundsätzlich zur Aufgabe gemacht, eine Wissens- und Kompetenzplattform zu sein, bei der unter anderem auch Marketingwissen von Profis an neue Marketinggenerationen weiter gegeben wird. Im ersten Zyklus haben sich 8 Teams gefunden.
Die hochkarätigen Mentoren waren:

  • Kristin Hanusch-Linser / ÖBB
  • Eugen A. Russ / Vorarlberger Medienhaus
  • Martin Platzer / MPM Sponsoring
  • Elmar Kickinger / Marketconsult
  • Georg Unger / Edward W. Kelly & Partners
  • Marcus Ambrosch / reth!nk
  • Andreas Eder / Alpine Holding
  • Manfred della Schiava / MdS Wissensberater Netzwerk

Die sechs anwesenden Mentoren (Eder und della Schiava mussten sich leider  berufsbedingt entschuldigen) sprachen nach Cabanas Einleitung über ihre Erwartungen und Erfahrungen mit dem Programm und sinnierten über eigene Mentoren und eventuelle Learnings von den Mentees.

Kristin Hanusch-Linser  hatte zwar keinen dezidierten Mentor, ihr erster Chef verhielt sich jedoch wie ein solcher und stieß sie oftmals ins kalte Wasser. In ihrem Fall war das gut. Auch Georg Unger hatte ähnliche Erfahrungen: Ein Chef, der ihn stark forderte ihn aber immer wieder aus dem kalten Wasser zog.
Für Eugen A. Russ waren vor allem die eigenen Learnings aus den Gesprächen mit den Mentees sehr positiv: „Man lernt unheimlich aus den Gesprächen mit den jungen Menschen, die eine Karriere anstreben. Ihre Interessen, Erwartungen und vor allem ihr mediales Verhalten.“
Auch Martin Platzer hätte sehr viel über die Mediennutzung der „digital Generation“ erfahren. Für Elmar Kickinger, der seinen eigenen Vater als ersten Mentor sah, sei die Situation heutzutage für junge Menschen ganz anders als noch zu seiner eigenen Ausbildungszeit. Man könne sich heute nicht mehr auf Förderer verlassen und müsse selber sehr aktiv die Initiative ergreifen. In eine ähnliche Kerbe schlug auch Marcus Ambrosch, der seinen Mentee vor allem dazu brachte, sich über eigene Ziele klar zu werden.

Das Resümee der anwesenden Mentoren zum ersten Jahrgang: Der Zeitaufwand habe sich gelohnt. Ausschließlich positive Erfahrungen und gegenseitige Learnings. Und auch wenn das Mentee- Programm nun seinen Abschluss gefunden hätte, so würde der Kontakt zu den Schützlingen sicher in der einen oder anderen Form weiter bestehen bleiben.

Die Mentees sprachen von Steigerung des Selbstwertgefühls und auch der Selbstdisziplin und betonten, dass es sehr wichtig sei, dass die „Chemie“ zwischen Mentor und Mentee passen müsse. Martin Unger: „Ich sollte regelmäßig Gesprächsprotokolle schreiben. Das war mühsam, hat sich aber als sehr sinnvoll herausgestellt. Man vergisst oft, was man gesagt hat und durch das Niederschreiben hört man irgendwann auf sich im Kreis zu drehen.“

Für alle interessierten Mentees, nachfolgend die Ausschreibungsdaten für den Zyklus 2011/12: Die potenziellen Mentees sollen aus einem Beschäftigungsverhältnis (nicht zwingend Vollzeit) in den Fachbereichen Marketing, Kommunikation, Vertrieb oder Unternehmensführung kommen, bis 30 Jahre alt und noch keine Führungskraft sein. Es soll ein Empfehlungsschreiben des Unternehmens und ein Motivationsschreiben nach dem „Freestyle-Prinzip“ vorgewiesen werden. Die Entscheidung erfolgt Anfang Mai in einem Hearing vor einer Jury, die sich aus den Mentoren und dem Vorstand der ÖMG zusammensetzt. Im Anschluss beginnt mit einem Start-Up Workshop die operative Umsetzung, die bis Mai 2012 dauert.

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